Digital

Metin
Metin Audio&Video(43 )
  • Windows
  • Version
  • Downloads8.522
  • Sprache
  • Entwickler unbekannt
  • Größe 506.4 MB
  • LizenzFREEWARE
Viren geprüft
Update: 21.01.09
Windows 32 Bit
  • Version
  • Downloads8.522
  • Sprache
  • Entwickler unbekannt
  • Größe
  • LizenzFREEWARE
Viren geprüft
Update: 20.11.17
  • Version
  • Downloads8.522
  • Sprache
  • Entwickler unbekannt
  • Größe
  • LizenzFREEWARE
Viren geprüft
Update: 20.11.17

Metin 2 ist ein kostenloses Online-Rollenspiel, welches in asiatisch anmutenden Gefilden spielt und komplett in deutscher Sprache vorliegt.

Angebunden ist ein so genannter Item-Shop. Hier können sich geneigte Spieler gegen harte Währung Zusatzboni erkaufen, welche einem das Spielerleben etwas erleichtern sollen.

Es stehen drei verschiedene Kontinente als Startpunkt zur Auswahl. Das Spiel ist klassenbasiert und bietet dem Online-Gamer Shamanen, Kämpfer, Ninjas (vergleichbar mit Dieben und Rangern) und Sura (offensive Magier) zur Auswahl. Die unterschiedlichen Klassen verfügen lediglich über vier Grundattribute: Vitalität, Intelligenz, Stärke und Geschick. Zusätzlich kann jede Klasse mit steigendem Level gewisse Fertigkeiten erlernen. Das Geschlecht kann frei ausgesucht werden und man hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Start-Outfits. Leider fehlen weitere Möglichkeiten den eigenen Charakter zu personalisieren, so dass man ständig Doppelgängern begegnet.

Nach einer kleinen Einführung wird man Schritt für Schritt an die Möglichkeiten des Spieles herangeführt. Erfahrene Rollenspieler werden sich schnell zurechtfinden. Das Spiel bietet hier kaum Neuerungen und greift auf Bewährtes zurück: Monster besiegen, alleine oder in Spielergruppen und dabei Geld und Ausrüstungsgegenstände einheimsen, welche dann selbst verwendet oder verkauft werden können. Erreicht der Spieler den nächsthöchsten Level, so kann er gewonnene Attributpunkte auf seine Charaktereigenschaften oder Fertigkeiten verteilen. Zusätzlich gibt es zahlreiche Missionen, welche das Rollenspielerleben etwas spannender gestalten. Mit steigendem Level können immer bessere Waffen und Rüstungen angelegt, sowie Reittiere ergattert werden.

Freunde des ruhigen Lebens können dagegen entspannt Rohstoffe abbauen und ihre handwerklichen Fähigkeiten steigern und Waffen und Rüstungen für sich selbst oder andere Spieler verbessern. Spieler mit kriegerischer Gesinnung können Duelle bestreiten oder gar gegen andere Nationen in den Krieg ziehen. Egal, was Ihnen mehr liegt, der Beitritt in eine Gilde (Zusammenschluss von Spielern) ist hilfreich und macht das Spiel abwechslungreicher. So können Gilden gegeneinander antreten oder Seite an Seite gegen ein anderes Land vorgehen. Die Besten Gilden können sogar Festungen und Stützpunkte erlangen und als Heimatbasis nutzen.

Fazit: Das Spiel ist Freeware und muss mit anderem Maß gemessen werden, als professionelle kostenpflichtige Rollenspiele. Betrachtet man dagegen den angeschlossenen Item-Shop, so sollte man ohne viel zu überlegen zum kostenpflichtigen Rollenspiel greifen, da man in Metin 2 nicht viel für sein Geld geboten bekommt. Die Grafik-Einstellungen des Spieles bieten kaum Möglichkeiten zur Anpassung. Steht der Spieler still ist die Grafik halbwegs akzeptabel, wieder unter dem Gesichtspunkt, dass es sich um eine Freeware handelt. Beginnt der Charakter sich allerdings zu bewegen, so drängt sich einem der Verdacht auf, dass man kurz vor Spielbeginn vom Pferd gefallen ist und nun mit zahlreichen Verstauchungen unterwegs ist. Chat-Nachrichten werden, sofern öffentlich, in Sprechblasen über dem Kopf des Spielers dargestellt. Dies führt leider dazu, dass man auf Marktplätzen, wo Spieler ihre Waren feil bieten, fast gar nichts mehr erkennen kann. Missionsgebende NPCs, also nicht Spieler Charaktere, findet man dagegen recht zügig, da sie mit einem orangenem Pfeil gekennzeichnet sind, wenn sie Neuigkeiten für den Spieler parat haben.

Die Fortbewegung erfolgt mittel Pfeiltasten. Eine frei drehbare Kamera ist immerhin vorhanden. Besonders nervig ist die Kollisionsabfrage des Spieles. Schnell bleibt man an anderen Spielern oder herumstehenden Gegenständen hängen, obwohl man eigentlich genügend Abstand haben sollte. Kommt man an einer Klippe oder einem Abhang an stoppt die eigene Figur gänzlich und genießt die schöne Aussicht. Zumindest so lange bis die heranpreschenden Horden, vor denen man auf der Flucht war, einen verspeist haben. Der Hersteller wirbt mit Vorsicht: Intelligente Monster stürzen sich in Gruppen auf Dich. Diese Intelligenz bezieht sich darauf, das Monster immer in Dreiergrüppchen angreifen und weitere soziale Gruppen sich ebenfalls ins Kampfgeschehen stürzen, sofern sie nur nah genug dran sind. Dies als gute KI zu verkaufen wirkt mehr als nur gewagt. Die angezeigte Minimap (Karte) ist leider irgendwie ständig im Weg und bietet ungefähr soviel Orientierung wie der momentane Sonnenstand.

Das Spiel bietet eine erstaunliche Auswahl an frei selektierbarer Musik. Auf der Liste der kopfschmerzverursachenden Titel finden sich leider 100% aller verfügbaren Stücke. Schon nach kurzer Zeit überlegt man sich aus dem Fenster zu stürzen und schaltet dann die Sound-Untermalung einfach ab. Über mangelnde Spielerzahlen scheint sich das Spiel momentan allerdings keine Gedanken machen zu müssen. Warum die Spieler allerdings nicht zu vergleichbaren Freeware-Games, wie Rappelz oder Archlord greifen, bleibt ein Rätsel. Jetzt noch auf mangelnde Personalisierungsmöglichkeiten bei Rüstung und Kleidung einzugehen, erscheint fast unnütz, sei aber dennoch kurz erwähnt. (ds)

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