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FreeNAS
FreeNASAudio&Video(5 )
  • Linux
  • Version0.7.1.5127
  • Downloads2.700
  • Sprache
  • Entwickler unbekannt
  • Größe 72 MB
  • LizenzOPEN SOURCE
Viren geprüft
Update: 13.04.10
Linux 32 Bit
  • Version
  • Downloads2.700
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  • Entwickler unbekannt
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Viren geprüft
Update: 21.09.17
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Update: 21.09.17
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Viren geprüft
Update: 21.09.17

FreeNAS macht als LiveCD-System aus dem dahinrottenden alten PC ein voll funktionsfähiges NAS-Gerät (Network attached storage).

Ein NAS-Gerät stellt seinen Speicherplatz Benutzern eines Netzwerkes bereit. Die Verwendung dieser Software auf einem Arbeits-PC ergibt keinen Sinn, da NAS-Systeme sich dauerhaft ausschließlich ihrem Schöpfungszweck zu widmen haben.

Verwaltet wird FreeNAS über ein sehr einfach und übersichtlich gehaltenes Web-Interface, in dem sich alle relevanten Einstellungen leicht modifizieren lassen. Dadurch wird die Einstiegshürde bewusst niedrig gehalten.
Das System kann verwendet werden, um als zentraler Backup-Server im Heim- und Firmennetz oder als Speisung für den Media-Center-PC im Wohnzimmer zu fungieren. Freigaben werden als Windows-Shares (SMB/CIFS), FTP, NFS, SSH, RSYNC, UNISON und AFP ins Netzwerk exportiert und dürften daher in (fast) jeder nur denkbaren Umgebung (Windows, GNU/Linux, Solaris, MacOSX, QNX, etc.) nutzbar sein.

Für die Speicherung kann FreeNAS beliebige interne und/oder externe Festplatten einbinden und zu einem Software-RAID(0,1,5) verknüpfen. Dieses Array oder aber nur einzelne Festplatten können auch verschlüsselt werden.

Die Benutzerverwaltung erlaubt die volle Kontrolle der Zugriffsrechte und integriert sich durch Unterstützung von Active Directory nahtlos in z.B. eine bestehende Windows-Domäne. Ebenso erlaubt das RADIUS-System die Benutzerauthentifizierung, was gerade in großen Netzwerkumgebungen für erheblichen Komfort sorgt. Wer nun noch den integrierten NIS-Server konfiguriert und die auf das NAS zugreifenden Geräte entsprechend bespielt, der braucht sich von nun an dank zentral gespeichertem Benutzerverzeichnis nicht mehr permanent um Backup-Strategien für zahllose User-PC bemühen.
Ist erst einmal alles konfiguriert, so lassen sich die Einstellungen auf Floppy oder USB-Stick speichern und (so das Medium beim Systemstart eingesteckt ist) automatisch einbinden. Das erspart die Installation von FreeNAS auf dem Rechner.
Das Benutzerhandbuch finden Sie hier.

Fazit: Erfahrungen mit BSD im speziellen und Unices oder GNU/Linux schaden hier nicht, da die vorzunehmenden Einstellungen systembedingt stark von Windows-Konventionen abweichen. Wohl dem, der Windows nur als Konventionsabweichung von richtigen Betriebssystemen ansieht. Aber auch ohne Erfahrung bietet das Projekt dem Anwender dank recht umfangreicher Web-Ressourcen zum Thema gelungene Einstiegshilfe. Wer den Verlockungen der eingebauten Verschlüsselung nicht widerstehen kann, der sei gewarnt: Ver- und Entschlüsseln der Daten ist recht Ressourcenhungrig - man sollte in diesem Falle den Rechner nicht zu schmalbrüstig bauen. (mg)

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