Die neue Version behebt ein Problem im Zusammenhang mit der Information über Updates. Seit der Version 3.0.15 bietet Firefox zahlreiche Detailverbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Bedien- freundlichkeit und Geschwindigkeit, sowie die heiß ersehnte Rendering-Engine Gecko 1.9.
Die Zoomfunktion, die bisher nur Texte herauf- und herabskalierte, tut dies auf Anwenderwunsch auch mit Grafiken, was bei großen Monitoren oder schlechten Augen ein nicht zu unterschätzendes Feature darstellt. Die Struktur der Seite wird dabei nicht mehr zerstört.
Auch in Punkto Sicherheit gibt es zahlreiche Änderungen. So erlaubt der Klick auf das favicon (das Website-Bildchen in der Adresszeile), den Seitenbetreiber zu identifizieren, bzw. Zertifikate einzusehen. Den permanent aktivierten On-Access-Virenscanner kann man sich sparen, wenn es Ihnen lediglich darum geht, aus dem Internet geladene Dateien zu untersuchen: Firefox kann nun dem Virenscanner explizit den Download einer Datei mitteilen und diese untersuchen lassen.
Fazit: Die aktuelle Final-Version schließt einige Sicherheitslücken der Vorgängerversion 3.0.12 und bringt einige Verbesserungen in der Stabilität mit. Der Sprung auf die neue Gecko-Engine erweist sich durch die hohe Geschwindigkeit als richtig und wichtig.
Die vollständigen Release-Notes (Link) mit finden Sie auf der Herstellerseite.
TIP: Beim ersten Start kann Firefox inkompatible Add-Ons melden, da viele Erweiterungen noch nicht für den Einsatz unter Version 3 angepasst wurden. Aus diesem Grund findet sich bei Übernahme der Add-Ons so mancher als defekt markierter Eintrag in der Add-On-Liste. Vorsicht also bei der vorschnellen Deinstallation von Firefox 2! Plug-Ins mit unsicheren Installationsroutinen können automatisch beim Start des Browsers deaktiviert werden.
Geben Sie doch mal "about:robots" in die Adresszeile ein! (mg)